Brigitte Hetzel und Co. erfolgreich

Midcourt-Kinder erringen 4:2-Sieg

Spielberichte der Mannschaften

Heimspiel der Damen (18. Juli): Es gastierte der Tabellenführer aus Loiching. Von der guten gegnerischen Ausgangsposition unbeeindruckt, eröffnete Yvonne Förster den Spieltag und brachte ihr Team mit einem 6:2/6:4 sogleich in Führung. Bei Anja Fischbeck zeichnete sich abermals ein Duell auf Augenhöhe ab, bei welchem sie letztendlich die Nase vorne hatte. Sie brachte einen 7:5/7:6-Arbeitssieg ins Ziel und durfte sich nach ihrem Match von Katharina Elbauer beglückwünschen lassen, die ohne größere Anstrengung mit 6:2/6:1 siegte. Lediglich Theresa Aigner konnte sich den gegnerischen Bällen nicht erwehren, wohingegen sich bei den abschließenden Doppeln ein wahrer Schlagabtausch ankündigte. Im ersten Satz mussten sich Elbauer/Förster den gegnerischen Angriffen mit 4:6 beugen, doch im zweiten Satz glich man mit einem 6:1 aus. Die SVN-Spielerinnen bestachen durch ihre Lauf- wie auch Spielbereitschaft am Netz, wogegen die Kontrahentinnen kein probates Mittel fanden. Folglich ging es in die Verlängerung, deren Spielverlauf bis zum 4:4 auf Augenhöhe verlief, ehe die Gegnerinnen einen knappen Linien-Ball ausgaben. Im Anschluss an diese unsportliche Aktion fanden die Neufraunhofenerinnen nicht mehr ins Spiel zurück; sie unterlagen schlussendlich unglücklich. Nicht minder spannend verlief das Match von Aigner/Fischbeck, die nach dem ersten Satz ebenfalls zurücklagen. Im zweiten Satz erkämpfte sich das Neufraunhofener Duo einen Satz-Tiebreak. Die Gegnerinnen ließen sich von dieser Aufholjagd nicht aus der Ruhe bringen und punkteten mit Winkelbällen, die das 3:3-Remis besiegelten.

Heimspiel der Knaben U15 (18. Juli): Wenige Stunden später stand für die Knabenmannschaft U15 ebenfalls die letzte Heim-Begegnung auf dem Programm. Die ersten Filzkugeln schmetterte Stellina Rilke über das Netz, die mit dem gegnerischen Slice-Spiel zu kämpfen hatte. Ebenso musste sich Eva Gleißner in zwei Sätzen geschlagen geben, wohingegen sich Zino Bleyl wie Steffi Huber in den Tiebreak mühten. Während Huber ihren Gegenüber mit 10:3 niederrang, verlief die Partie von Bleyl gegen Ende hin zu dessen Ungunsten. Der Dreizehnjährige ließ sich nach einem 6:4/4:6 von den gegnerischen Top-Spins zunehmend in die Defensive drängen, die ihm letzten Endes eine empfindliche Niederlage zufügten. Beim Doppel hatten Lena Sedlmeier und Felicia Sager mit der peitschenartigen Spielweise der Kontrahenten Probleme. Dennoch bot sich den Zuschauern fortlaufend ein Spieltag auf Augenhöhe, der schlussendlich im kräftezehrenden Doppel von Bleyl/Rilke gipfelte. Am Ende hieß es zwar 1:5, doch dies spiegelte den realen Spielverlauf in keiner Weise. Auch wenn sich Gleißner und Co. nach einem sechsstündigen Kampf nicht für deren Einsatz belohnen konnten, so war doch eine deutliche Verbesserung zum letztwöchigen Spiel erkennbar.

Heimspiel der Damen II (25. Juli): Christina Manhart wie auch Lisa Gleißner eröffneten den letzten Damen-Spieltag. Sie mussten ihren Gästen aus Hölsbrunn nach einem 2:6/1:6 sowie 4:6/1:6 trotz solider Vorstellung den Vortritt lassen. Im zweiten Durchgang ging Lisa-Marie Auer an den Start, die ihren Rückstand vergeblich auszugleichen versuchte. Schlussendlich unterlag sie mit 1:6/5:7. Brigitte Hetzel ließ sich dagegen von einem 6:7 nicht einschüchtern und zwang ihre Gegenüber im zweiten Satz mit 6:0 in die Knie. Hetzel gab die Zügel der kräftezehrenden Partie ebenso wenig in der Verlängerung aus der Hand und hielt ihr Team dank eines 10:7-Sieges im Rennen. Zu guter Letzt vollierten Auer/Manhart die gegnerischen Bälle im Doppel. Nach einer verdienten 7:5-Führung musste man sich mit einem 5:7-Ausgleich anfreunden, weshalb auch hier der Tiebreak über Sieg oder Niederlage entschied. Die beiden SVN-Spielerinnen kämpften bis zum Schluss und unterlagen dennoch mit 3:10. Ebenso unglücklich verlief das Debüt von Isabella Rilke, die zusammen mit Hetzel antrat. Summa summarum resümierten die Verantwortlichen die erste Saison mit zwei Damenmannschaften durchweg positiv, denn hierdurch ist die Integration zweier junger Eigengewächse in ein bestehendes Team gelungen. Am häufigsten für die Damen II im Einsatz waren Hetzel (8 Spiele), Manhart, Gleißner sowie Auer mit je 7 Spielen.

Auswärtsspiel der Midcourt U11 (25. Juli): Nachdem das erste Spiel beim TC Eugenbach mit 2:4 denkbar knapp verlorenging, wollte man im Spiel gegen die Freunde vom TSV Velden/Vils punkten. Luis Winterer/Samuel Obermeier mussten im Doppel sogleich eine 0:4/1:4-Niederlage verkraften, wohingegen sich bei Markus Barth sowie Marlene Speckan ein wahrer Tennis-Krimi abzeichnete. Nachdem das Neufraunhofener Duo im ersten Satz mit 3:5 denkbar knapp am Sieg vorbeischrammte, glichen sie mit einem 4:0 aus. Dennoch unterlagen die beiden SVN-Kinder in der Verlängerung hauchdünn mit 9:11. Bei den Einzeln durfte auch Jakob Speckan sein Können unter Beweis stellen. Von einem 1:3-Rückstand unbeeindruckt, drang er seinen Gegenüber mit platzierten Returns in die Defensive und siegte mit 5:3/4:0. Kurz zuvor brachte Barth sein Team mit einem 4:2/4:0-Erfolg auf Kurs. Im zweiten Durchgang schlugen Winterer sowie Obermeier auf. Winterer punktete abermals mit seinen Rückhand-Slices, doch nach einer 4:0-Führung zog dessen Konkurrent im zweiten Satz mit 4:4 gleich. Trotz gegnerischer Aufholjagd behielt Winterer die Nerven und brachte einen Arbeitssieg ins Ziel. Nicht minder nervenaufreibend verlief das Duell von Obermeier, bei welchem ein Wimpernschlag über den nächsten Punkt entschied. Zwar gewann Obermeier den ersten Satz mit 4:1, wenngleich er von den unplatzierten gegnerischen Grundlinienbällen profitierte. Dem Publikum war ein hochklassiges Match auf Augenhöhe geboten, das seinem Namen gerecht wurde und im zweiten Satz schlussendlich in einem Tiebreak mündete. Hierbei hatte Obermeier das Nachsehen. Der Achtjährige ließ sich von diesem gegnerischen Ausgleich nicht aus der Bahn werfen. Stattdessen ging er beim Champions-Tiebreak voll fokussiert an den Start, setzte seinen finalen Ball mit hoher Geschwindigkeit an die Grundlinie und gewann mit 4:1/4:5/10:8. Somit war der 4:2 Gesamtsieg besiegelt. Die Midcourt-Kids greifen Mitte September wieder zum Schläger und wollen vor heimischem Publikum ihr Können unter Beweis stellen.

Unterdessen laufen die Anmeldefristen zum Flutlicht-Mixed sowie zum Flutlicht-Freundschaftsturnier, wozu alle erwachsenen Mitglieder spielberechtigt sind. Weitere Informationen hinsichtlich Anmeldeformalitäten beziehungsweise zum Turnierablauf sind über die Startseite ersichtlich.

Bildnachweise: Sabine Auer (Damen II); Maximilian Auer (Damen); Barbara Barth (Midcourt U11)

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