Abschluss der Neufraunhofener Open

Damen kämpften in über 30 Vorrundenspielen um den Einzug ins Finale.

Die heurige Damen-Vereinsmeisterschaft lief seit dem 30. April und die Damen kämpften in über 30 Vorrundenspielen um den Einzug ins Finale.
Die Teilnehmerinnen einigten sich auf einen gemeinsamen Turniermodus. Jede Spielerin musste sieben Qualifikationsspiele absolvieren. Alle Matches wurden auf zwei Gewinnsätze ausgetragen und die vier erfolgreichsten Damen sicherten sich einen Platz für die beiden Endspiele. Das letzte Ticket für die Hauptrunde war bis kurz vor Schluss hart umkämpft, sodass sich Claudia und Annemarie Manhart ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Letztlich setzte sich Annemarie Manhart nach einem knappen Dreisatzmatch durch.
Das Finale bestritten Erika Steiger sowie Pökki Landersdorfer, die sich nach sieben beziehungsweise sechs Siegen direkt für das Endspiel qualifizierten. Den Zuschauern war ein hochkarätiges Match geboten, das von spannenden Rallyes wie auch facettenreichen Returns dominiert wurde. Nachdem Steiger den ersten Satz mit 7:6 gewinnen konnte, glich Landersdorfer im zweiten Durchgang aus. Die Entscheidung fiel somit im Tiebreak. Bei den beiden Spielerinnen war von Anspannung nichts zu spüren, denn auch im Entscheidungssatz setzte es einige knappe Bälle an die Linie. Nach zweieinhalbstündiger Anstrengung verwandelte Steiger den zweiten Matchball zum 7:6/4:6/10:7 Endstand. Damit ist sie Vereinsmeisterin 2019.
In der Partie um Platz drei duellierten sich Alexa Steinbeck und Annemarie Manhart. Auch dieses Spiel war von langen Ballwechseln geprägt. Die beiden Damen schenkten sich nichts, schmetterten platzierte Bälle über das Netz.
Nach gut zwei Stunden verwandelte Steinbeck einen starken Aufschlag. Nach einem 6:3/6:3 verließ sie den Platz als strahlende Drittplatzierte.
„Das heurige Damenturnier war ein voller Erfolg, was der Eigenorganisation aller Teilnehmerinnen zu verdanken ist“, so Abteilungsleiter Maximilian Auer.

Wenige Tage zuvor feierten die beiden Damenmannschaften ihr sensationelles Abschneiden in der Spielsaison 2019.
Und mal ehrlich: Wer braucht schon die US Open, wenn doch "dahoam" in Neufraunhofen hochklassiges Tennis geboten ist?!

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